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 News
Griffin Capital Management nutzt akzentuiert das Aufholpotenzial in Osteuropa

01.12.2010

- Vielschichtigkeit osteuropäischer Märkte erfordert selektives Fondsmanagement
- Asymmetrische Renditestruktur, Risikoadjustierung und Liquidität im Fokus
- OGAW III Richtlinien schaffen für herausfordernde Märkte eine verbesserte Grundlage


Synchroner Einbruch infolge der Finanzkrise – heterogene Erholung:

Osteuropa wird 2011 dank insgesamt guter Konjunkturaussichten, solider Wachstumsraten bei den Unternehmensgewinnen und attraktiven Bewertungen wieder aus dem Schatten anderer Schwellenländer treten, so die Einschätzung von Robert Holmes, Manager des Griffin Eastern European Value Fund. Für 2011 erwartet der Osteuropa-Experte, dass die wachstumsstärksten Länder der Region, Russland, Türkei und Polen ein Konjunkturplus in der Größenordnung von 3 - 5 % erzielen sollten. Die meisten Länder seien zudem weniger stark von der Finanzkrise betroffen als die westlichen Industrienationen und profitierten von anhaltenden Mittelzuflüssen. Aufgrund des starken Gewinnwachstums befinde man sich schon fast wieder auf dem Niveau wie vor der Krise. Da viele Anleger ihr Augenmerk in den letzten Jahren vor allem auf die asiatischen und lateinamerikanischen Emerging Markets gelegt hätten, seien zahlreiche Titel sowohl gemessen an anderen Schwellenländern als auch rückblickend attraktiv bewertet. Ein gutes Umfeld sieht Holmes vor allem für Qualitätsaktien, die von weiterhin niedrigen Zinsen infolge der expansiven Geldpolitik vieler Volkswirtschaften profitieren sollten.

Vielschichtigkeit osteuropäischer Märkte erfordert selektives Fondsmanagement

Eine Herausforderung stellt nach Holmes Einschätzung jedoch die konkrete Länder-, Branchen- und Titelauswahl dar. „Die Erholung verläuft in Osteuropa äußerst heterogen. Während die wachstumsstärksten Länder Osteuropas den Vergleich mit asiatischen Volkswirtschaften nicht scheuen müssen, halten wir Länder wie Ungarn aufgrund der angespannten Schuldensituation und politischer Entwicklungen für weiterhin nicht attraktiv.“ Auch für die Balkanstaaten sieht Holmes wegen der geringen Größe und Liquidität sowie der in den Hintergrund getretenen EU-Beitrittsdiskussion wenig Potenzial. Zudem erwartet der Griffin-Manager für 2011, dass die Märkte schwankungsanfällig bleiben und dass freundliche Marktphasen ein schnelles Ende finden können, sobald Haushaltsproblemen einzelner Staaten in den Fokus der Investoren rücken.

Aufgrund der Heterogenität der einzelnen Volkswirtschaften verlange das Management eines Osteuropafonds, zahlreiche landes- bzw. regionenspezifische Faktoren zu berücksichtigen. So sei die russische Börse weiterhin stark durch den Energiesektor geprägt. Wichtige Impulse gingen in Russland zudem von der anziehenden Binnennachfrage aus. In der Türkei hingegen, wo 44 % der Bevölkerung unter 25 Jahre alt ist, konzentriert sich Holmes auf Sektoren wie den Konsum, Banken und mobile Telekommunikation, die von der Demografieentwicklung besonders profitieren.

Asymmetrische Renditestruktur, Risikoadjustierung und Liquidität im Fokus

Beim Management des Griffin Eastern European Value Fund (WKN: A0YFBW; ISIN: IE00B53RWD94) verfolgt Holmes daher eine pointierte Anlagestrategie. Im Rahmen eines Strong-Conviction-Ansatzes mit Schwerpunkt auf Aktien-Long-Positionen kann er beispielsweise sowohl hinsichtlich der Investitionsquote als auch der Länder- und Branchenallokation deutlich stärkere Akzente setzen als das Gros der klassischen Osteuropa-Manager. Wie in der Vergangenheit, in der die Aktieninvestitionsquote je nach Marktumfeld in einer Spannbreite von typischerweise 15 % bis 70 % lag, wird Holmes auch in Zukunft mit einer aktiven Steuerung bedarfsgerecht auf die von ihm erwartete höhere Volatilität der Märkte reagieren. Der Fonds hat zudem die Möglichkeit, neben Aktien auch in aktienähnliche Instrumente und Anleihen zu investieren bzw. Cash zu halten und kann bei Bedarf seine Positionen absichern. Holmes strebt mit seinem Fonds zudem eine asymmetrische Renditestruktur an, wobei er beispielsweise in steigenden Märkten bis zu 70 % und in fallenden Märkten nur zu rund 30 % an der Marktentwicklung partizipieren will. Umgesetzt wird diese Strategie unter anderem mit Hilfe von Hedging-Strategien auf Basis von Indexoptionen, Credit Default Swaps und Einzeltitel-Short-Positionen.

OGAW III Richtlinien schaffen für herausfordernde Märkte eine verbesserte Grundlage

Der Griffin Eastern European Value Fund wird nach den Bestimmungen von OGAW III verwaltet. Dies ermöglicht es dem Griffin-Manager, eine Bruttoinvestitionsquote von bis zu 200 % in Form von Long- und Short-Engagements zu halten. Zudem erlaubt die Richtlinie durch den Einsatz von Derivaten, die Volatilität des Fonds zu senken.

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