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 News
Lateinamerika auf Wachstumskurs - Brasilien, Chile und Mexiko bestimmen die Entwicklung der Region

12.08.2010

Die Aussichten für Lateinamerika sind überdurchschnittlich: Erst Anfang August erhöhte der Internationale Währungsfonds (IWF) die Wachstumsprognosen für 2010 für Brasilien von 5,5 auf 7,1 Prozent und für Mexiko von 4,2 auf 4,5 Prozent. Die Wachstumsrate in Chile soll 4,7 Prozent betragen. Die drei Staaten spiegeln rund 90 Prozent der Marktkapitalisierung Lateinamerikas wider und sind somit richtungsweisend für die Region. Als Anlageziel bietet Lateinamerika weitere Vorteile, erklärt Ricardo Araújo, Fondsmanager des Nordea 1 – Latin American Equity Fund (ISIN: LU0309468808): „Durch eine geringe Korrelation der Aktienmärkte der wichtigsten lateinamerikanischen Länder bietet die Region eine breite Risikostreuung.“

Die Gründe für das bisherige sowie ein weiter anhaltendes Wirtschaftswachstum sieht Araújo in einem Mix aus verschiedenen Faktoren: „Die Wirtschaftspolitik ist solide. Die Inflation wurde mithilfe einer strengen Geldmarktpolitik eingedämmt.“ Zudem sei das lateinamerikanische Bankensystem stabil und gut kapitalisiert. Von der US-Hypothekenkrise sei die Branche weitgehend isoliert gewesen. Auch der anziehende Binnenkonsum sowie der vergleichsweise geringe Verschuldungsgrad vor allem Brasiliens und Mexikos spielten bei der raschen Erholung der Region eine entscheidende Rolle. Der MSCI Latin America Index hat sich überdurchschnittlich entwickelt und konnte zwischen Juli 2005 und Juli 2010 ein Plus von rund 172 Prozent verzeichnen. Der MSCI Emerging Markets Index legte im selben Zeitraum rund 92 Prozent zu.

Das kräftigste Wachstum erwartet der IWF für Brasilien. „Zentral für diese Aussichten ist die erstarkende Nachfrage im Inland. Die Arbeitslosenzahlen sinken, die Realeinkommen steigen, das Verbrauchervertrauen ist robust“, kommentiert Fondsmanager Araújo die Situation. Eine der am stärksten vom Binnenmarkt bestimmten Branchen ist der Bankensektor. Dieser weitet derzeit laut dem Fondsverwalter Itaú Asset Management, bei dem Araújo angestellt ist, das Kreditgeschäft jährlich um rund 25 Prozent aus. „Wenn die privaten Haushalte vermehrt Kredite aufnehmen, um Wohnimmobilien oder Konsum zu finanzieren, ist ein Anstieg der Nachfrage in vielen Branchen programmiert“, sagt Araújo. Brasilien gilt zudem als eines der führenden Rohstoffförderländer.

Auch in Mexiko spielt der Binnenkonsum eine entscheidende Rolle. Die Regierung reinvestiert derzeit die Öleinnahmen und fördert die Vergabe von Verbraucherkrediten durch die Banken. Die Abhängigkeit der Wirtschaft von den USA wird dadurch verringert. Zudem tätigt der Staat milliardenschwere Investitionen in die Infrastruktur. „Kräftiges Wachstum erwarten wir insbesondere im Telekommunikations- und Mediensektor Mexikos. Die Branche entwickelt sich rasant und verfügt über ein enormes Potenzial“, erklärt der Fondsmanager.

Chile ist der stabilste und vermögendste Staat in Lateinamerika. Hohe Sparraten und ein in der Region überdurchschnittlicher Bildungsstandard kennzeichnen das Land. „Chile ist ein Exportland und profitiert von der Nachfrage aus den asiatischen Wachstumsstaaten, wohin knapp ein Drittel der Ausfuhren gehen“, sagt Araújo. Auf dem vergleichsweise kleinen Markt seien etablierte einheimische Unternehmen gegenüber international tätigen Konzernen im Vorteil und daher attraktive Investmentziele, so der Fondsmanager.

Fondsinformationen zum Nordea 1 - Latin America Equity Fund
* ISIN: LU0309468808
* Auflegungsdatum: 01.08.2007
* Performance 2010: 10,89 Prozent (Stand 10.08.2010)
* Währung: EUR
* Fondsmanager: Banco Itaú Unibanco

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